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Kiefergelenk

In der heutigen Zeit hat das Kiefergelenk aus rein therapeutischer Sicht einen ganz neuen Stellenwert.

So kann es beispielsweise Schuld sein am Tinnitus, an Kopfschmerzen, Schmerzen im Gesicht oder Kiefer.

Wie ist das Gelenk aufgebaut?

Wie funktioniert das Gelenk?

Welche Probleme können im Kiefergelenk auftreten?

Und kann ich auch selber mein Kiefer behandeln?

Wie ist das Kiefergelenk aufgebaut?

Das Kiefergelenk besteht aus der Gelenkpfanne, die vom Schläfenbein (Os temporalis) gebildet wird, und dem Gelenkkopf, dem Gelenkfortsatz des Unterkiefers (Caput mandibulae). Die Hauptaufgabe ist die Kaubewegung. Durch eine faserknorpeligen Gelenkscheibe (Discus areticularis) wird das Gelenk in zwei Kammern geteilt. Der Discus ist durch ein faseriges Bindegewebe (Bilaminäre Zone) mit der Gelenkkapsel verbunden. Durch Bänder und einige Muskeln wird das Gelenk gesichert und geführt.

Wie funktioniert das Gelenk?

Betrachtet man die Biomechanik dann können wir drei Teilbewegungen differenzieren: die Scharnier-, Schlitten- und Mahlbewegung.

Die Scharnierbewegung beschreibt das Öffnen und Schließen des Mundes. Dabei bewegen sich die Gelenkköpfe (es bewegen sich immer beide Seiten) nach vorne beziehungsweise nach hinten. Eine durchschnittliche Mundöffnung liegt zwischen 5-6 cm, das entspricht circa drei Fingerbreiten.

Die Schlittenbewegung beschreibt das vor- und zurückschieben des Unterkiefers. Diese Bewegung wird auch Protrusion beziehungsweise Retrusion genannt. Das Bewegungsausmaß liegt bei 0,5cm nach vorne und 0,3-0,4 cm nach hinten.

Die Mahlbewegung oder auch Laterotrusion beschreibt das Verschieben des Unterkiefers nach links und rechts. Hier liegt das Bewegungsausmaß bei 1 -1,2 cm. Eine Seitendifferenz über 0,3cm entspricht nicht mehr der Norm.

Bei der Öffnung des Mundes (Depression) schieben sich also die Gelenkköpfe nach vorne und drehen sich dabei seitlich raus. Die bilaminäre Zone sorgt durch Zug dafür, dass beim Öffnen des Mundes der Discus als Puffer im Gelenk bleibt.

Welche Probleme können im Kiefergelenk auftreten?

Eine mittlerweile bekannte Diagnose ist die CMD- Crandiomandibuläre Dysfunktion. Die umfasst alle schmerzhaften und schmerzfreien Beschwerden im Kiefergelenk. Diese Beschwerden sind auf biomechanische oder gar psychische Fehlregulationen der Gelenk- oder Muskelfunktion zurückzuführen. Mögliche Symptome die auftreten können sind: Kopfschmerzen, Tinnitus, Kiefergelenkschmerzen, Knacken beim Mund öffnen oder gar Nackenschmerzen.

Hierbei ist zu beachten, dass der Schmerz häufig nicht dort entseht wo er lokalisiert wird. Diese Ausstrahlungen entstehen durch Triggerpoints, welche ein bestimmtes Ausstrahlungsgebiet haben.

Wenn ein Knacken im Gelenk besteht ist meist eine Discusverlageurng daran Schuld. Das bedeutet, dass der Discus nicht mehr mittig im Gelenk als Puffer agiert und beim Öffnen/Schließen springt.

Zur Befundung um das Problem zu lokalisieren sollten unter anderen die Bewegungsmotorik des Kiefers, die Spannung der Muskulatur, die Beweglichkeit der Halswirbelsäule, der Mundschluss, die Mechanik aber auch psychische Belastungsfaktoren wie Stress getestet und abgefragt werden.

Kann ich meinen Kiefer auch selber behandeln?

Um die Beweglichkeit zu erhalten und Spannung aus dem Gelenk zu nehmen gibt es eine Vielzahl vom Übungen, die man eigenstänsig durchführen kann. Erfahren Sie mehr darüber auf unserer Facebookseite. Dort werden wir Ihnen diesen Monat zwei Übungen vorstellen.

Bei Problemen im Kieferbereich können Sie sich mit uns in Verbindung setzen, wir können Ihnen mit einer Behandlung helfen.

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